Auf diesem Blog werden wir in unregelmäßiger Folge Informationen, Termine und Tipps rund um das Thema Regenerative Agrikultur veröffentlichen. Warum diese ein großer Hoffnungsträger in finsteren Zeiten ist, erklärt in aller Kürze unser Manifest.
Wir, das sind zunächst einmal Ute Scheub und Stefan Schwarzer, die das Buch „Humusrevolution“ geschrieben haben, sowie der wachsende Fanclub der „Regenerativen Agrikultur“, auch „Regenerative Landwirtschaft“ oder abkürzend „ReLaWi“ genannt. Stefan Schwarzer, Permakultur-Designer im Ökodorf Schloss Tempelhof, hat dortselbst vom 27. bis 29. Januar ein Symposium zum Thema organisiert.
In Costa Rica hat sich im Sommer 2015 ein globales Bündnis gegründet. Auf seiner Website www.regenerationinternational.org lädt es Millionen von Kleinbauern und Gärtnerinnen, Forscher und Praktikerinnen, Politiker und Konsumentinnen zur internationalen Kooperation für die Rettung des Planeten ein. Motto: „Cool the Planet, Feed the World“.
„Regeneration International“ ruft zudem dazu auf, jeden zweiten Donnerstag im Monat zum „Regenerationstag“ zu machen – mit selbstorganisierten Treffen in Gärten, Restaurants, Betrieben, Gewerkschaften oder anderswo zum Thema Regeneration.
Das passt dazu: Führende Wissenschaftler aus dem T20 Netzwerk von Think Tanks in den G20 Ländern fordern eine neue Politik für eine nachhaltige Wasser- und Landnutzung, um Ernährungssicherheit für alle Menschen zu erreichen. In einem Strategiepapier (Policy Brief) für das Treffen der G20 Landwirtschaftsminister am Rande der Grünen Woche in Berlin vom 20. bis 22. Januar 2017 betonen die Wissenschaftler und Forscherinnen, dass nachhaltige Landwirtschaft nur möglich ist, wenn Land, Wasser und Energie von der Politik als ein Thema und nicht als isolierte Bereiche behandelt werden.